Uwe Bialon wird neuer Trainer beim Friedenauer TSC

Der Friedenauer TSC wird die Spielzeit 2017/18 mit einem neuen Trainer angehen. Uwe Bialon (54) wird die Mannschaft – egal ob in der Landesliga oder in der Bezirksliga – am Seitenrand betreuen.

Bialon begann mit dem Fußballspielen beim TSV Essingen und wechselte später zu den Junioren des VfR Aalen und des VfB Stuttgart. Mit der A-Jugend des Stuttgarter Klubs holte der Stürmer einmal den deutschen Meistertitel, einmal wurde er deutscher Vizemeister. In der Saison 1982/83 wurde er in den Profikader der Schwaben übernommen und bestritt ein Bundesligaspiel. In der Folge spielte er unter anderem für den BV 08 Lüttringhausen, Tennis Borussia Berlin, Hertha BSC sowie die SG Wattenscheid 09 und kam auf insgesamt 64 Einsätze in der Zweiten Bundesliga.

1987 wechselte Bialon zum zypriotischen Erstligisten Pezoporikos Larnaka und trug mit seiner Leistung entscheidend zum Gewinn der Meisterschaft bei. In der Folgesaison spielte der Hafenstadt-Verein im Europapokal der Landesmeister 1988/89 und Bialon debütierte auf Europaebene. Zwar schied er mit der Mannschaft dort in der ersten Runde gegen den schwedischen Vertreter IFK Göteborg aus, dennoch blieb er der Mittelmeerinsel und dem zypriotischen Fußball treu. In den Folgejahren erreichte der Club Platzierungen im oberen Tabellenmittelfeld. Bialon avancierte zum Publikumsliebling und wurde aufgrund seiner leidenschaftlichen und physisch betonten Spielweise als „German Tank“ gefeiert. Im Jahr 1994 prägten große Umbrüche den Verein. Zum einen starb der schottische Cheftrainer Smith an einem Herzversagen und zum anderen fusionierte der Club mit dem Ortsrivalen EPA Larnaka. Bialon verlängerte seinen Vertrag bei dem neugegründeten Verein AEK Larnaka nicht und wechselte innerhalb des zypriotischen Fußballoberhauses zu AEL Limassol. Nach einer Spielzeit wechselte er zum Schweizer Zweitligisten FC Sursee.

Nach seiner Karriere im Ausland, kehrte Bialon aus familiären Gründen nach Deutschland zurück und zog mit seiner Familie nach Berlin. Im Berliner Amateurfußball konnte er in den letzten Jahren seiner aktiven Spielerkarriere Erfolge mit u. a. Tasmania Berlin feiern. Bis zum Karriereende war Bialon für seinen harten und platzierten Schuss bekannt.

Der lebensfreudige und charismatische Uwe Bialon setzt auf viel Disziplin, aber auch Spielfreude. Sein Motto ist klar: Erfolg kann man nicht erzwingen, sondern der kommt beim Spaß am Spiel automatisch. Er freut sich auf eine Mannschaft mit sehr viel Potential und einer gesunden Mischung aus jung und alt.
Unterstützt wird Bialon von Dennis Linke, der die Position als Co-und Torwarttrainer einnehmen wird. Auch Linke ist im Besitz der B-Lizenz.

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