Thomas Herbst wird Trainer beim FC Viktoria 89

Ein alter Bekannter kommt an seine ehemalige Wirkungsstätte zurück. Thomas Herbst führte Viktoria einst als Cheftrainer in die Regionalliga und den DFB-Pokal. Ab der kommenden Spielzeit übernimmt er erneut das Team der Himmelblauen und wird Ersan Parlatan auf dem Trainerposten beerben.

„Wir wollen erfolgreich arbeiten und haben ganz klare Vorstellungen, wo unsere Reise hingehen soll – dafür suchten wir jemanden, der „Erfolg“ kann und auch selbst nur zu gut kennt. Keine Experimente, kein langes Ausprobieren: Thomas Herbst wird das Team definitiv weiter nach vorn bringen“, so Sportdirektor Rocco Teichmann schon am Montagabend direkt nach der Vertragsunterzeichnung.

Herbst‘ Zeit als aktiver Fußballer liegt schon etwas zurück – seine erste Saison im deutschen Profifußball spielte der damals 19-Jährige bei keinem geringeren Verein als dem deutschen Rekordmeister. Mit dem FC Bayern wurde der Berliner sogar DFB-Pokalsieger und stand im Finale des Europapokals der Landesmeister. Insgesamt 84 Einsätzen in der Bundesliga, dem DFB-Pokal und dem UEFA-CUP sollten es letztlich werden – eine Bilanz, die sich durchaus sehen lassen kann.

Früh auch der Start seiner Karriere als Trainer ambitionierter Teams: Türkiyemspor Berlin, die Hertha aus Zehlendorf, der Berliner AK und Tennis Borussia hießen seine Stationen, ehe der ehemalige Bundesliga-Profi und heutige Fußballlehrer im Sommer 2010 an die Seitenlinie des damalig frisch gebackenen Oberligisten aus der Bosestraße wechselte. Herbst führte Viktoria als Trainer dorthin, wo sie noch heute stehen: 2013 holte er die Meisterschaft in der NOFV-Oberliga und stieg mit dem Team in die Regionalliga Nordost auf. Mit einem gut gesicherten Mittelfeldplatz und dem Berliner Pokalsieg beendeten die Viktorianer diese erste Spielzeit, ehe es im DFB-Pokal gegen die Frankfurter Eintracht ging.

Viktorias Präsident Dr. Christoph Schulte-Kaubrügger kennt Herbst noch aus „erster Ehe“ und freut sich auf das Wiedersehen: „Thomas wird feststellen, dass sich der Verein in den letzten Jahren sehr positiv entwickelt hat und mittlerweile ambitionierter denn je in den Startlöchern steht. Seine Erfahrung, die stets gebliebene Nähe zum Verein und seine besondere Art die Mannschaft mitzunehmen, werden uns in der aktuellen Phase sehr hilfreich sein.“

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