Spitzenspiel in der 2. Bundesliga: Der 1. FC Union muss zum VfB Stuttgart

Zum Abschluss des 30. Spieltags tritt der 1. FC Union Berlin zum Auswärtsspiel beim VfB Stuttgart an. Der Anpfiff zum Duell mit dem deutschen Meister von 2007 erfolgt am Montag, dem 24.04.2017 um 20:15 Uhr.

Wir sind guter Dinge und fahren nach Stuttgart, um erfolgreich zu sein. Wir bereiten uns gut vor und dann werden wir sehen. Ich glaube nicht, dass wir eine Mannschaft sind, die sagt, dass wir die letzten fünf Spiele sicher gewinnen. Es wird immer Spiele geben, wo es nicht so läuft, aber ich hoffe, unsere Schwächephase ist vorbei. Es wird ein ganz schweres Spiel. Wir spielen auswärts vor mehr als 50 000 Zuschauern gegen eine Mannschaft mit enormer Erfahrung. Da müssen wir alle 100 Prozent bringen um erfolgreich zu sein. Wir sind keine Mannschaft die abwarten kann, sondern ein Team das agieren möchte“, legte Jens Keller die Marschroute vor dem Spiel beim VfB Stuttgart fest.

Die Hausherren aus Schwaben wollen dagegen am Montag die Tabellenführung ausbauen. VfB Chefcoach Hannes Wolf erwartet dabei höchste Konzentration von seinen Profis: „Wir müssen uns in jedem Bereich auf das höchste Level bringen. Es geht darum, den Punch zu haben. Dafür brauchen wir in allen Facetten die beste Leistung.“ Für die Eisernen fand der 36-jährige Trainer lobende Worte: „Union wird uns alles abverlangen. Die Berliner haben eine hohe fußballerische Qualität. Sie spielen mit hohem Tempo vorne rein. Was sie in dieser Saison leisten, ist bemerkenswert.“

Auch Jens Keller zollte dem kommenden Gegner auf der Pressekonferenz vor dem Spiel Respekt: „Stuttgart hat unheimlich viel Erfahrung, der Großteil der Spieler besitzt sogar Bundesligaerfahrung. Ich glaube, dass Stuttgart eine Bundesligamannschaft hat, sie sind auf jeder Position gut besetzt.“ Einer, der mit seiner Qualität in dieser Saison dabei heraussticht, ist Simon Terodde. Auf den Ex-Unioner, dem in der laufenden Spielzeit bisher 19 Treffer gelangen, wollen die Eisernen dabei ein besonderes Auge haben: „Terodde weiß, wo das Tor steht, ist abgezockt und hat eine enorme Qualität im und um den Strafraum herum. Da ist es wichtig, dass wir ihn nicht aus den Augen verlieren. Im Sechzehner müssen wir ihn eng nehmen, aber wir werden sicherlich nicht so unsere Taktik verändern, dass wir ihm das ganze Spiel hinterherlaufen. Wir wissen, dass er Tore machen kann und müssen hellwach sein. Er ist ein Stürmer mit enormer Qualität, den wir im Griff haben müssen.

Den Druck sieht Keller am Montag bei den Hausherren: „Ich habe es immer gesagt: Stuttgart ist mit dem Ziel – sofortiger Wiederaufstieg – in die Saison gegangen. Deshalb ist sicherlich der Druck eher auf Stuttgarter Seite. Ich denke der große Unterschied ist, dass wir wollen und Stuttgart muss.“ Auch wenn die Schwaben eine große Qualität im Kader haben, geht Jens Keller optimistisch ins Spiel: „Ich bin von meiner Mannschaft sehr überzeugt, sie zeigt trotz Rückschlägen immer wieder Gesicht und lässt sich nicht hängen. Die Mannschaft hat sowohl menschlich, als auch fußballerische enorme Qualität.

Foto: CC BY-SA 3.0 RudolfSimon

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