Neuzugang und zwei Vertragsverlängerungen beim FC Viktoria 89

Der FC Viktoria 89 verlängert die Verträge seines erfahrenen Offensiv-Duos um Ümit Ergirdi und Karim Benyamina um ein weiteres Jahr. Zudem wechselt Felix Brügmann vom 1. FC Lokomotive Leipzig nach Berlin.

Mit 15 Toren, davon allein 7 zu Beginn der Rückrunde, kletterte Kapitän Ümit Ergirdi in der Torjägerliste der Regionalliga Nordost bis auf Rang 5 hinauf. Es war tatsächlich seine erfolgreichste Spielzeit für den FC Viktoria, seit er 2011 zu den Himmelblauen kam, auch wenn es in dieser Saison dann doch nicht für den Pokalsieg reichte, aber immerhin für Platz 4 in der Liga. „Viktoria ist mein Verein – der Verein, den ich im Herzen trage. Ich freue mich, auch in der kommenden Saison große Verantwortung im himmelblauen Trikot zu übernehmen und mit Viktoria noch deutlicher um die Tabellenspitze zu kämpfen“, erklärt der 35jährige im Zuge der Vertragsverlängerung.

Neben ihm avancierte Karim Benyamina zum zweiten Torgaranten in Viktorias Offensive. 12 Treffer gelangen dem zweitligaerfahrenen Angreifer in der abgelaufenen Regionalligasaison. „Ich bin durch und durch Berliner und freue mich natürlich, weiterhin hier in der Hauptstadt zu spielen. Das Projekt beim FC Viktoria überzeugt mich nach wie vor zu einhundert Prozent, deshalb kann ich mir heute schon sehr gut vorstellen, meine lange Fußballerkarriere auch bei den Himmelblauen zu beenden“, sagt der 35-Jährige und freut sich auf die kommende Saison und das neu formierte Team.

Mit seinen insgesamt 27 Saisontreffern in der Regionalliga Nordost hatte sich das Duett für eine Vertragsverlängerung bei den Himmelblauen förmlich aufgedrängt. „Genau deshalb haben wir uns mit den beiden auch als allererstes an den Tisch gesetzt“, erklärt Sportdirektor Rocco Teichmann. „Sowohl Ümit als auch Karim sind enorm wichtige Bestandteile unserer künftigen Mannschaft. Wir freuen uns sehr, den FC Viktoria nun weiter gemeinsam voranzutreiben.“

Felix Brügmann verstärkt die Offensive

Der 24-Jährige wechselt von Ligakonkurrent Lokomotive Leipzig in die Hauptstadt, um den himmelblauen Angriff zu verstärken. Mit seinen neun Regionalligatoren hatte Felix Brügmann maßgeblichen Anteil daran, dass es die Loksche als Aufsteiger in der zurückliegenden Regionalligaspielzeit nie ernsthaft mit den Abstiegsrängen zu tun bekam. Mit zusätzlichen fünf Treffern im Sachsenpokal schoss er den FCL außerdem in das Finale des Landespokals.

Geboren in Reinbek in Schleswig-Holstein, spielte Felix Brügmann in seiner Jugend für die Eintracht aus Braunschweig und den Hamburger SV. Über die Station Altona 93 wechselte er dann im letzten Sommer in die Regionalliga Nordost zum 1. FC Lokomotive nach Leipzig. Nun führt ihn sein Weg zum FC Viktoria, wo der 24jährige künftig mit der Rückennummer 11 stürmen wird.

„Der Wechsel zum FC Viktoria bedeutet für mich einen weiteren Schritt in meiner Karriere. Ich habe gespürt, dass sich die Verantwortlichen hier sehr um mich bemüht haben. Der Verein hat noch viel vor, dabei möchte ich gern helfen“, freut sich Felix Brügmann bereits auf seine neuen Aufgaben bei den Himmelblauen.

Viktorias Sportdirektor Rocco Teichmann ergänzt: „Felix hat nicht erst in der abeglaufenen Saison bewiesen, was für ein gefährlicher Stürmer er ist. Er ist beidfüßig und im Zentrum einsetzbar – genau das, wonach wir gesucht haben. Wir freuen uns sehr, ihn jetzt mit an Bord zu haben“.

Foto: Mehmet Dedeoglu

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